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Wohnstile & -Trends

Ist Parkett in der Küche sinnvoll? – Wir sagen, ja!

Wer sich dafür entschieden hat, die Wohnung stilvoll und einheitlich mit Echtholzparkett zu schmücken, der wird sich sicherlich früher oder später folgende Fragen stehen: Was mache ich eigentlich mit dem Boden in der Küche? Ist das edle Holz nicht zu schade für einen Raum, in dem dieser zahlreichen Alltagsgefahren ausgeliefert ist? In dem öfter mal gekleckert oder etwas verschüttet wird oder im schlimmsten Fall etwas runterfällt und zerbricht?

Um Ihnen jegliche Sorgen diesbezüglich zu nehmen, erklären wir im heutigen Blogbeitrag, warum man trotz zahlreicher Bedenken sich nicht von der Idee eines schönen und hochwertigen Echtholzbodens in einem Feuchtraum verabschieden muss.

Das richtige Holz für Ihr Küchenparkett

Natürlich ist eine Küche primär ein Raum, in dem die Lebensmittel aufbewahrt und leckere Mahlzeiten zubereitet werden. Doch wenn man es genau betrachtet, so ist die Küche seit eh und je der wichtigste Treffpunkt der gesamten Familie. Insbesondere seit sich der Trend der offenen Wohnküche in Deutschland durchgesetzt hat. Aus diesem Grund muss gerade dieser Raum besonders gemütlich und einladend sein, damit man die wertvolle gemeinsame Zeit länger genießen kann.

Anders als in anderen Zimmern, wird der Boden in der Küche wesentlich mehr und intensiver genutzt. Dadurch werden die Abriebspuren schneller sichtbar. Um eine bessere Stabilität und eine längere Lebensdauer Ihres Parketts zu befördern, sollte es unbedingt aus Eiche, Buche oder Nussbaum sein. Diese Harthölzer sind meistens stark gemasert und kaschieren dadurch besser Schmutz und kleine Kratzer. Auch bieten sie durch ihre höhere Dichte einen besseren Schutz gegen starke Beanspruchung und Feuchtigkeit. Weiche Holzarten wie Buche, oder Ahorn haben dagegen ein gleichmäßiges Erscheinungsbild und stellen jeden Fleck und Kratzer unvorteilhaft zu Schau.

Da in der Küche eine hohe Wahrscheinlichkeit besteht, dass scharfe Gegenstände herunterfallen, sollte ein Parkett mit einer hohen Nutzschichtstärke zwischen acht und 23 Millimetern gewählt werden. Dadurch sparen Sie sich häufiges Renovieren und einiges an Kosten, denn diese Bodenbeläge lassen sich bis zu sieben Mal abschleifen und neuversiegeln.

Weitere Informationen zu verschiedenen Holzarten finden Sie in unserem Blog.

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Geölt oder lackiert

Die ewige Frage nach der passenden Oberflächenbehandlung des Parkettbodens ist insbesondere bei der Verlegung in der Küche ein wichtiges Thema. Natürlich denkt man im ersten Moment an Lackbeschichtung, weil diese sich als unempfindlicher gegen alltägliche Gebrauchsspuren und besonders pflegeleicht erweist. Jedoch darf man nicht aus der Acht lassen, dass sobald kleine Kratzer an der obersten Schicht entstehen, sich der Schmutz im Holz absetzt und nach Außen unschöne dunkle Flecken bildet. Auch kann beim größeren Wasserschaden das Holz quellen und die Lackschicht im Endeffekt aufplatzen. In diesem Fall bleiben nur das komplette Abschleifen und eine Neuversiegelung übrig.

Geölte Böden treten gegenüber Flüssigkeiten aufgrund ihrer speziellen Behandlung deutlich sicherer auf und schützen den Boden somit besser gegen das Eindringen von Wasser und Öl ab. Die Imprägnierung bewahrt vor allem auch den Kantenbereich jeder einzelnen Diele. Darüber hinaus ermöglicht die breite Palette an Sortierungen, dass Schmutz optisch hinter Ästen und Maserungen versteckt wird. Mögliche Nachteile der geölten Böden in der Küche sind das schnelle Entstehen von Gebrauchsspuren und eine unregelmäßige Abnutzung, was zu einem unebenen Oberflächenbild und der Bildung einer Patina führen kann. Nichtsdestotrotz einigt sich geöltes Parkett besser für das Verlegen in einem Feuchtraum, weil man die mechanischen Schäden einfach und schnell korrigieren kann, zum Beispiel mit Schleifpapier.

Mehr zum Thema der unterschiedlichen Oberflächenversegelungen finden Sie in unserem weiteren Blogbeitrag.

Richtige Pflege des Küchenparketts

„Weniger ist mehr“ – dieser bekannte Spruch gilt vor allem für die Pflege Ihres Parkettbodens. Auch wenn der Boden gerade in der Küche stärkerer Verschmutzung unterlegt ist, darf man diesen trotzdem nicht mit handelsüblichen Haushaltsreiniger oder gar Scheuermitteln reinigen, denn dadurch leidet der Glanz der Dielen. Auch nasses Wischen ist hier unerwünscht, weil zu viel Feuchtigkeit das Holz aufquellen lässt. Besonders hartnäckige Verschmutzungen können beispielsweise mit etwas Spiritus oder gut gelöster Essigessenz behandelt werden. Damit Ihr Parkett Ihnen noch über viele Jahre schön und langlebig erhalten bleibt, reinigen Sie diesen in Idealfall mit speziellen Parkettreinigern und wischen Sie diesen nur einmal pro Woche feucht.

Parkettboden in der Küche: Vorteile

Jeder, der sich mit dem Parkett auseinandergesetzt hat, kann bestätigen, dass das Werkstoff Holz viele Vorteile gegenüber anderen Materialien in Verwendung bietet. So verleiht es jedem Raum eine gemütliche, freundliche und einladende Atmosphäre durch seine authentische Optik. Mit echten Farben und unterschiedlichen Sortierungen wird jede Diele zum Unikat. Das Barfußlaufen über echtes Parkett wird zum angenehmen Haptikerlebnis, denn Holz ist bekanntlich ein Material, das über eine hohe Speicherfähigkeit verfügt. Auch sind die meisten Parkettböden mit einer Warmwasserfußbodenheizung kompatibel, sodass sie zu jeder Jahreszeit eine angenehme Wärme unter den Füßen haben.

Auch in Bezug auf die Wohngesundheit bietet das Parkett große Vorteile. So trägt das Holz durch Regulierung der Luftfeuchtigkeit zum besseren Raumklima bei. Hierbei nimmt der Boden die Feuchtigkeit aus der Raumluft auf und gibt diese bei trockener Luft wieder ab. Besonders in der Küche spielt diese Eigenschaft eine wichtige Rolle, denn kleine Spritzer auch harmlose Wasserpannen die man nicht vorzeitig abgewischt hat, werden vom Holz aufgenommen und später wieder für eine saubere und frische Luft freigegeben.

Parkettboden in der Küche – Nachteile

Es wäre falsch von „Nachteilen“ zu sprechen, denn beim Parkett handelt es sich um einen hochwertigen Belag, der wie alles andere auf der Welt seine Pro- und Kontra-Argumente hat. Dabei spielt der Raum der Verlegung hierbei eine untergeordnete Rolle und es kommt viel mehr auf Ihren persönlichen Geschmack und Ihr Budget an. Eins ist aber sicher: Parkettböden können in jedem Raum verlegt werden. Und wenn Sie sich durch unsere Tipps an die richtigen Dielen für Ihre Küche halten und diese gut pflegen, dann werden Sie sich noch sehr lange viel Freunde an Ihrem Fußboden haben. 

Sollten Sie weitere Fragen rund ums Parkett und dessen Verlegung haben, dann steht Ihnen unsere freundliche Kundenberatung telefonisch, via Mail oder per Kontaktformular von Mo.-So.: 8-20 Uhr gern zur Verfügung!

Bis zum nächsten Mal! Ihr Team von BRICOFLOR, dem großen Online-Shop für Wand-Bodenbeläge!