Unsere Vorteile
  • Große Auswahl mit über 30.000 Produkten
  • Bestpreis-Garantie
  • Muster-Service
  • Kostenlose Musterzusendung
  • Die größte Auswahl im Internet

Wir sind Europas größter Onlinehändler rund um Boden, Wand und Decke. Seit 2007 sind wir stolz, immer die günstigsten Preise und erstklassigen Service bieten zu können.
Zum BRICOFLOR-Onlineshop
Heimwerkertipps / DIY

Klebeparkett oder Klick-Parkett? Pro und Contra im Vergleich!

Ein Parkettboden gilt seit Jahrhunderten als idealer Bodenbelag für alle, die Ihr Gefühl für Ästhetik, Eleganz und hohe Qualität akzentuieren möchten. Auch heute noch ist ein echtes Eichenparkett ein Symbol für Zeitlosigkeit, Kultur und exquisiten Geschmack. Für die Parkettböden gibt es einen riesigen Markt, der Modelle in vielen Holzarten und zahlreichen Ausführungen präsentiert. Die Verwendung natürlicher Materialien aus nachhaltiger Forstwirtschaft verleiht diesem Belag nicht nur eine brillante Optik, sondern auch ein natürliches haptisches Erlebnis. Zusätzlich gewinnt der Holzfußboden durch seine Struktur an enormer Robustheit und Strapazierfähigkeit und gibt Ihnen ein schönes Gefühl, etwas Gutes für Ihre Wohngesundheit und die Umwelt getan zu haben.

In unserem heutigen Blogbeitrag haben wir für Sie die Unterschiede zwischen Klebeparkett und Klick-Parkett herausgearbeitet, sodass Sie in wenigen Leseminuten zum Experten rund um die Verlegsysteme dieses besonderen Bodenbelags werden.

Klebeparkett – langlebige und stabile Holzpracht mit Ansprüchen

Das Klebeparkett gibt es in seiner Form seit Beginn der Geschichte dieses Holzbelags. Hierbei handelt es sich um zahlreiche kurze massive Einzelstäbe, die aus einem durchgehenden Stück Holz angefertigt werden. Es gibt viele Varianten der Hölzer, die sich dafür eignen, doch ein Parkettboden aus Eiche steht bei den Benutzer aufgrund der stabilen, harten, widerstandsfähigen und langlebigen Art stets an der oberstem Stelle der Beliebtheitsskala. Die kleinen Einzelstäbe lassen sich in Vergleich zu fertigen Dielen des Klick-Parketts durch ihre flexible Form zu zahlreichen Verlegmuster gruppieren: beispielsweise zum traditionellen Schiffsboden oder zu einem eher ausgefallenen Würfelmuster. Anschließend werden diese mithilfe des Verlegnetzes und eines speziellen Parkettklebers vollflächig mit dem Untergrund verklebt.

Die Verlegung von Klebeparkett ist eine mühselige und komplizierte Aufgabe, die neben dem Einsatz von speziellen Maschinen und Werkzeug auch jede Menge Erfahrung benötigt. Aus diesem Grund ist es empfehlenswert, die Montage dieser Parkettart durch einen Fachmann vornehmen zu lassen. Es muss aber an dieser Stelle gesagt werden, dass die Verklebung von Parkett trotz ihrer komplexen Ausführung zahlreiche Vorteile mit sich bringt. So wird eine Bildung von Hohlräumen durch feste Verbindung mit dem Untergrund vermieden, was die Tritt- und Gehgeräusche sowie weitere akustische Schwingungen deutlich reduziert und Ihren Nachbarn zusätzlichen Komfort und Ruhe garantiert. Auch das Schleifen vom Parkett erweist sich dadurch als angenehm und einfach, weil während des Prozesses keine Schwingungen auftreten können. Die verklebten Parkettdielen können sich nicht bewegen, was als Endeffekt eine Fugen- und Rissbildung praktisch unmöglich macht. Feuchtigkeit und Schmutz haben keine Chance unter das Holz einzudringen, was Ihren wertvollen Bodenbelag zusätzlich vor dem Aufquellen und Schimmeln schützt und eine lange Nutzungsdauer gewährt. Und damit Ihr Glück vollständig ist, eignen sich die Klebeparkettböden aufgrund ihrer Aufbauhöhe und dem verbesserten Wärmedurchlasswiderstand besonders gut für die Verlegung auf einer Warmwasserfußbodenheizung für 365 Tage im Jahr angenehme Wärme für Ihre Füße.

Sollten Sie sich für ein Klebeparkett in Ihrem Zuhause entscheiden, so erwerben Sie optische und funktionale Qualität, worüber Sie sich jeden Tag noch lange erfreuen werden. Jedoch wollen wir Ihnen auch einige wenige Nachteile dieses Fußbodenbelags offenlegen. Weil die Montage einen höheren Zeitaufwand erfordert und durch einen Profi durchgeführt werden muss, ist das verklebte Parkett deutlich hochpreisiger als Klick-Parkett, was nur in der Anschaffung finanziell kostspielig ist. Auch das Austauschen einzelner beschädigter Dielen oder gar das Entfernen des verklebten Parkettbodens gestaltet sich als sehr aufwendig, weil ein Klebeparkett auf Dauerhaftigkeit ausgelegt und nach dem Entfernen nicht mehr wiederverwendbar ist.

Klick-Parkett – einfache und kostengünstige Verlegeart

Im Vergleich zum Klebeparkett, ist das Klick-Parkett oder auch Fertigparkett genannt, eine relativ neue Erfindung. Das Naturprodukt besteht in der Regel aus drei miteinander verleimten Holzschichten und verfügt über ein einfaches Klick-System, das eine klebelose und einfache Verlegung, selbst von einem Laien ausgeführt, ermöglicht. Weil kein Leim zum Einsatz kommt, ist der fertige Fußboden direkt nach der Verlegung begeh- und einsatzfertig – ideale Voraussetzung für Ihre Renovierungsarbeiten! Ähnlich wie Klebeparkett gibt es diesen Bodenbelag in zahlreichen Ausführungen und Sortierungen unter Verwendung verschiedener Holzsorten.

Das Parkett-Klick-System unterscheidet zwischen zwei schwimmenden Verbindungsprinzipien: waagerechtes und schräges Klicken. Bei der ersten Variante wird das Nut- und Feder-System eingerastet durch das Zusammenfügen der nebeneinanderliegenden Dielen an deren Stirn- und Längsseiten. Das hat zum Vorteil, dass die Verbindung sehr fest ist und sich auch an schwierigen Orten wie unter den Heizkörpern oder Treppen problemlos verlegen lässt. Die Schwierigkeit liegt in dem Einsatz von Hammer und Schlagklotz, was nicht jeder zu Hause besitzt und eventuell das Werkzeug erst beschaffen muss, was zusätzliche Kosten bedeutet. Eine andere Möglichkeit ist, das Parkettstück längsseitig einzuknicken, um dieses waagerecht an die Stirnseite einzuschieben. Diese Verlegmethode funktioniert ganz einfach ohne Werkzeug, gestaltet sich aber schwierig an schwer zugänglichen Stellen. Falls Sie den Boden selbst installieren möchten, so steht es Ihnen auch bei einer schwimmenden Parkettverlegung zu, die Holzdielen mit dem Nut- und Feder-System für eine bessere Stabilität der Verbindungsstellen zu verleimen oder zu verkleben, vor allem in stark beanspruchten Räumen. Mehr Bequemlichkeit und Flexibilität im Vergleich zum Klebeparkett bieten aber der unkomplizierte Dielenaustausch und das Entfernen des Parketts, weil die Bretter lediglich voneinander wieder gelöst werden können.

Sie sehen es schon – das Fertigparkett spart Ihnen jede Menge Zeit und Kosten für Werkzeuge oder Kleber. Generell gestaltet sich der Preis bei dieser Parkettart je nach der Herstellungsart unterschiedlich, bleibt aber im Vergleich zum Klebeparkett deutlich geringer. Der Preis für das 3-Stab-Klickparkett bestimmt sich aus der Nutz- und Trägerschichtstärke, Holzart- und Veredelung und eventueller Vorbearbeitung vor der eigentlichen Verlegung. Dazu gehört eine vorherige Installation einer Trittschalldämmung für bessere Wohnakustik, weil bei den meisten Klick-Parkett-Böden diese nicht zusätzlich integriert ist. Diese ist aber unerlässlich auch dann, wenn Sie das Klick-Parkett auf eine Warmwasserfußbodenheizung für mehr Gemütlichkeit installieren möchten.

Nachdem Sie nun vieles über die beiden Parkettarten erfahren haben, fassen wir nun alle Pro- und Contra-Argumente noch einmal kurz zusammen: