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Optimaler Fußbodenbelag für Tierhaushalte

Falls Sie Ihren Haushalt mit einem Vierbeiner teilen – ganz egal, ob Hunde, Katzen, Nager oder ein Exot, so werden Sie sich früher oder später die Frage stellen, ob sich Ihr Liebling auf dem Fußboden genauso wohl fühlt wie Sie. Verschiedene Haustiere haben unterschiedliche Gewohnheiten und Bedürfnisse. In unserem heutigen Blogbeitrag stellen wir Ihnen die Vor- und Nachteile der gängigen Bodenbeläge in Bezug auf die Tierhaltung auf einem Blick vor.

Wineo 800 Wood Balearic Wild Oak

Den einen richtigen Bodenbelag für Hunde- und Katzenbesitzer gibt es nicht. Jedoch zeigen die Vierbeiner im Alltag unterschiedliche Verhaltensweisen auf, die Ihnen die Suche nach dem geeigneten Fußboden deutlich erleichtern können. Fakt ist: Ein Bodenbelag für Hunde, Katzen, Kaninchen etc. soll so wenig rutschig wie möglich und enorm kratzfest sein, damit das Tier sich keine Verletzungen und Ihrem Besitz keinen großen Schaden hinzufügt. Unser Tipp: Greifen Sie ruhig zu den Böden mit der Nutzungsklasse 23 und höher, denn diese eignen sich für eine aktive private Nutzung. Des Weiteren sollte der Bodenbelag möglichst gelenkschonend sein – für Mensch und Tier. Auch soll der Bodenbelag durch Nässe nicht sofort kaputtgehen, pflegeleicht und im Idealfall geruchsabweisend sein. Der Lärm ist ein weiteres Problem, das vor allem die Besitzer von großen Hunden in einer Wohnung kennen und das sich mit einem passenden Fußboden vermindern bis sogar vermeiden lässt.

Die verschiedenen Böden und ihre Vor- und Nachteile im Überblick:

Korkböden und Teppichböden

Die weichen Bodenbeläge wie Korkdielen und Teppichböden sind angenehm warm, gelenkschonend und sehr leise. Die Nachteile solcher Böden liegen in der mangelnden Resistenz bei Feuchtigkeit, die insbesondere bei kleinen, nicht stubenreinen, kranken und älteren Tieren zum Problem werden kann. Beim Teppichboden setzten sich Tierhaare und Schmutz darin fest und lassen sich nur mit sehr viel Mühe entfernen. Grundsätzlich ist das Reinigen dieser Bodenbeläge sehr aufwendig.

Steinteppich und Fliesen

Die Vorteile der harten Bodenbeläge aus Stein, Keramik, Marmor oder Schiefer liegen auf der Hand: Sie lassen sich schnell und einfach reinigen und verstecken optisch jegliche Kratzer oder Gebrauchsspuren, die im Alltag mit den Vierbeinern üblich sind. Allerdings sind diese Beläge kalt und glatt, was Hunde, Katzen und weitere Fellfreunde nicht nur als unangenehm zum Hinlegen, sondern auch als gefährlich beim Toben empfinden können, denn Fliesen und Steinteppich sind zudem meistens glatt und können zum schnellen Ausrutschen von Mensch und Tier beitragen. Auch sind diese Bodenbeläge vergleichsweise laut und die Tierkrallen klackern gut hörbar auf der harten Oberfläche.

Parkett und Laminat

Gerflor TopSilence Design "0007 Carvalho"

Grundsätzlich handelt es sich bei dem Echtholzparkett um einen sehr robusten und fußwarmen Bodenbelag, der mit der richtigen Pflege Ihnen viele Jahrzehnte treu dienen wird. Jedoch sollten Sie auf der Suche nach dem passenden Fertigparkett die Gewohnheiten Ihres Haustieres mitbedenken. So können die Vierbeiner auf einem glatten, lackversiegelten Parkett schnell ausrutschen und auch jegliche Kratzer sind schnell sichtbar und lassen sich nur mühsam ausbessern. Ein geöltes Parkett dagegen bietet den Hunden und Katzen beim Laufen mehr Halt und lässt die Gebrauchsspuren problemlos punktuell auffrischen. Der Nachteil eines geölten Eichenparketts liegt seiner Empfindlichkeit gegenüber Nässe, was insbesondere beim Eichenparkett kritisch ist, denn die im Eichenholz enthaltene Gerbsäure reagiert mit Urin und bildet hässliche, schwarze Flecken. Da diese Verfärbung tief in das Holzinnere hineinreicht, müssen solche Eichen-Parkettstäbe ausgetauscht werden.

Im Gegensatz dazu ist eine mit dem Melaminharz versiegelte Oberfläche eines Laminatbodens antibakteriell und hält die Nässe gut aus. Für die Tierbesitzer bedeutete das, dass die Urinflecken an diesem Bodenbelag kein großes Problem darstellen und der Boden super pflegeleicht ist. Schwierig wird er, wenn die Nässe in das Innere der Laminatdielen eindringt und der Fußboden aufquellt – in diesem Fall hilft nur der komplette Austausch des betroffenen Stabes. Weil Laminat sich sehr gut mit einer Warmwasserfußbodenheizung kombinieren lässt, ist dieses zusätzlich komfortabel warm zum Hinlegen und Entspannend für Ihren Hund oder Katze. Für das Laminat spricht auch eine häufig geriffelte oder gebürstete Oberfläche, die das Ausrutsches des Tieres verhindert und die Kratzer optisch kaschiert. Negativ anzumerken ist allerdings die Lautstärke des Laminats, die das Klackern der Krallen an der Melamindeckschicht deutlich hörbar macht.

Vinyl, PVC und Linoleum

Die elastischen Bodenbeläge sind aufgrund ihrer Beschaffenheit eine große Wohltat für alle Tierbesitzer. Die gummiartige Oberfläche bietet dem Haustier einen stabilen Halt und ist optimal gegen Flecken und Kratzern geschützt. Auch wirkt sie gelenkschonend, was den spielenden und tobenden Hunden und Katzen auf Dauer positiv entgegenkommt. Zudem ist die Oberfläche ohne weitere Maßnahmen relativ gut gedämmt und schluckt Lärm, was Ihnen mehr Entspannung und Ruhe im Alltag garantiert. Designböden, PVC-Böden und das Linoleum sind sehr widerstandsfähig, fuß- und pfotenwarm und unempfindlich gegenüber Urin. Eine einfache Reinigung bildet das i-Tüpfelchen dieser Beläge. Als einziges Manko soll angemerkt werden, dass die Designbeläge sich im Fall von starker Verkratzung oder durch große Bissspuren nur schwer reparieren lassen und meistens weitflächig, bis komplett austauscht werden müssen.

Unser Fazit

Bevor Sie sich auf die Suche nach einem passenden Bodenbelag für Haustiere machen, sollten Sie das Verhaltes Ihres Vierbeiners, Ihren Alltag und die persönlichen Umstände wie die Begebenheiten des Raums, die Anzahl der Tiere und ihr Charakter, die Anzahl der Personen in Haushalt etc. analysieren und in die Entscheidung miteinbeziehen. Diese Fragen helfen Ihnen dabei, die Belastungen, denen der neue Belag ausgesetzt sein kann, zu erfassen und sich in der großen Menge an passenden Belägen zurechtzufinden.